Kategorie: Impuls

Aufbruch

Aufbruch

Gott spricht: Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. (Josua 1,9)

Wo finden wir die Spuren Gottes in unserem Leben? Wo wagen wir einen neuen Anfang, einen Aufbruch in etwas Ungewisses? Wann können wir sagen: Gott wird auch unsere Wege mit uns gehen, uns durch das Leben tragen? Ich denke mir, den Aufbruch in etwas Neues und Ungewisses, dazu würden uns aus unserem Leben viele Beispiele einfallen.

Gerade jetzt im Juli finden in der Gemeinde viele Taufen und Trauungen statt, es ist Konfirmation, es ist der Übergang vom Kindergarten in die Schule, von der Grundschule auf eine weiterführende Schule und hinter dieser ganzen Aufzählung stehen lauter einzelne Menschen und Familien. Es beginnen neue Lebensabschnitte und man muss sich erstmal zurechtfinden, man kann neugierig sein auf das, was kommt und man darf sich darauf freuen.

Für all diese Abschnitte bitten wir Gott um seine Begleitung und auch wenn wir Gott, nicht so wie Josua es beschreibt, hören können, sind seine Spuren in unserem Leben manchmal sichtbar und manchmal fühlbar. Und manchmal erkennen wir bei einem Blick zurück die Wunder aus längst vergangenen Tagen. Halten wir also die Augen und vor allem unser Herz offen und entdecken wir die Spuren Gottes in unserem Leben.

Wir aber predigen Christus

Wir aber predigen Christus

Trotz mancher Zweifel, trotz unserer ganzen menschlichen Weisheit und in dem Wissen, dass wir bei Gott und Jesus nie alles verstehen und begreifen können, sind wir eingeladen, ganz einfach auf Jesus setzen.

Vor dem Kreuz Jesu Christi finden wir die bedingungslose Anerkennung, nach der wir uns tief im Herzen sehnen. Dem Gekreuzigten dürfen wir zeigen, wie wir wirklich sind: Schwach oder stark, schlecht oder gut gelaunt, mittelmäßig oder erfolgreich. Unter dem Kreuz Jesu Christi begegnet uns Gott. Da nimmt er uns so an, wie wir sind. Und es gibt 10 000 Gründe, um Gott zu loben.

„Danke an Erich Kraus für das Bild und an die Band „Shine“ für die Musik.“

 

 

 


 

Und stimmen ein in diese Melodie Gottes

Und stimmen ein in diese Melodie Gottes

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Mt 11,28)

Es ist wichtig, dass wir von Gott erzählen, von seiner Einladung, davon, dass wir zu ihm kommen dürfen und davon, dass jeder Mensch ihm unglaublich wichtig ist.

Diese Einladung sollen wir in Wort und Tat hinaustragen – im Gottesdienst, aber auch bei allem, was wir in unserem Leben tun. Es geht nicht nur ums Reden, sondern immer auch ums Handeln.

So wird Gottes Liebe spürbar und die Menschen öffnen ihre Herzen und lassen sich erquicken. Nehmen wir den Grundton der Liebe in uns auf und stimmen ein in diese Melodie Gottes.

Youtube: Gott lädt uns ein zu seinem Fest

Gib uns allen deinen Geist

Gib uns allen deinen Geist

Wir feiern Pfingsten als ein Fest der Kirche und als Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Farbe „rot“ erinnert uns an das Feuer, dass der Heilige Geist im übertragenen Sinn entfachen kann, es erinnert uns, dass wir zur Gemeinschaft der Heiligen gehören und berufen sind, die Liebe Christi zu bezeugen. Wir feiern aber auch ein Christusfest. Es ist der Geist Jesu Christi, der uns versprochen und über uns ausgegossen ist.

Ich sehe diesen Geist Gottes, den Geist Jesu Christi, wie eine Klammer um Anfang und Ende der Zeit. Gottes Geist zerschlägt und zerstreut, Gottes Geist baut auch auf und verbindet. Gottes Geist wirkt von innen in uns und ist und war immer schon da.

Wichtig ist: Diese Klammer vom Anfang bis zum Ende hat einen Namen: Jesus Christus. In ihm sind wir verbunden, in allen Sprachen, Kulturen und Konfessionen. In ihm sind wir eine Kirche. Und die hat ihre Geburtsstunde in Jerusalem.

Und so dürfen wir auch heute für unsere Kirche und unsere Gemeinde bitten: Du, Herr, gabst uns dein festes Wort. Gib uns allen deinen Geist. Du gehst nicht wieder von uns fort. Gib uns allen deinen Geist.

 

Da berühren sich Himmel und Erde

Da berühren sich Himmel und Erde

Gott nahe sein, schon jetzt in unserem Leben auf der Erde, das ist glaube ich ein Wunsch, den wir immer wieder spüren. Aber wie und wo finden wir den Ort, wo Himmel und Erde sich berühren?

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen.(Apg 1,8)

Wer sich zu Jesus hinwendet, spürt die Kraft seines Geistes.Dieses Versprechen gilt auch für uns. Der Heilige Geist verwandelt das Leben. Er öffnet das Herz für Gottes Wort. Er lässt gute Frucht wachsen. Und er stärkt uns mit der Kraft Gottes.

Ihr werdet meine Zeugen sein. (Apg 1,8)

Das ist das Ziel, auf das wir zugehen: Menschen aus aller Welt ehren Jesus Christus. Wir dürfen mitwirken am Grundauftrag der Gemeinde, Zeugen Jesu zu sein an unserem Ort, in unserem Land und bis ans Ende der Erde. Und wir dürfen immer wieder dafür beten, dass das Evangelium dort weitergesagt wird, wo es noch nicht bekannt oder noch nicht angenommen ist.

Durch die Himmelfahrt Jesu ist eine Verbindung geschaffen zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und den Menschen. Und diese Verbindung zu Gott nicht aus den Augen zu verlieren, sondern weiterzugeben, das ist unsere Aufgabe als Christen. Wenn wir das tun, dann können sich immer wieder Himmel und Erde berühren.

Singet dem Herrn ein neues Lied

Singet dem Herrn ein neues Lied

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Heute sind wir eingeladen mit dem Psalm 98 einen Blick in die Natur zu wagen und uns für unseren Glauben inspirieren zu lassen. Das Meer brause, die Ströme klatschen in die Hände, alle Berge seien fröhlich. Denn er kommt. Manchmal scheint es, als wäre die Natur für Gott sensibler scheint als der Mensch.

Die Frage ist: Lassen wir uns mitreißen von der Natur, ihrer Schönheit und ihrer Stärke oder geben wir klein bei? Machen wir unseren Mund auf oder bleiben wir stumm, erdrückt von all dem, was gegen Gott ins Feld zu führen ist und was uns das Leben schwer macht?

Mit dem Predigtwort für den heutigen Sonntag (Lukas 19,37-40) sind wir aufgefordert, eben nicht stumm zu bleiben. Stimmen wir immer wieder ein in das Lob Gottes und so oft wie möglich auch in den Gesang. Und lassen wir uns von der Hoffnung stärken, dass das Lied der Jünger damals auch für uns heute gilt: Gelobt sei, der da kommt. Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe.

Fischfang

Fischfang


Ostern klingt nach. Ein paar Tage nach der Auferstehung Jesu haben es die Jünger um Jesus langsam verstanden: Jesus ist nicht tot. Er ist auferstanden. Er lebt. Damit ist auch ihr Leben neu geworden.

Quasimodogeniti heißt dieser erste Sonntag nach Ostern. Ein schwieriger Name, aber er heißt übersetzt etwas sehr Schönes. Er heißt: Wie die Neugeborenen. Auch wir sollen es erkennen und daran erinnert werden, dass der Glaube, der an Ostern seinen Anfang genommen hat, nicht ohne Wirkung bleibt. Er bedeutet neues Leben.

Eine Vertiefung zu diesen Gedanken finden wir im heutigen Predigtwort Johannes 21,1-14. Eine eigentlich bekannte Geschichte und beim genaueren Hinsehen doch irgendwie neu. Auch die Jünger am See Genezareth müssen erst zweimal hinschauen, um zu erkennen: „Es ist der Herr!“ Jesus ist auferstanden und er begegnet uns auch heute noch. Schauen wir also ganz genau hin!

Wenn das Weizenkorn …

Wenn das Weizenkorn …

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12,24)

Jesus malt uns mit wenigen Worten ein Bild vom Tod. Er sagt: Das Weizenkorn fällt in die Erde. Scheinbar muss es sterben; aber als es sich auflöst in der Erde, verändert sich nur seine Gestalt. Das Korn lebt weiter. Es bildet den Halm. Neue Körner reifen heran. Das eine Korn kann viel Frucht bringen. Zwei Dinge möchte Jesus uns mit diesem Bild sagen.

Zunächst über sich selbst: Er spürt, dass sein Leben sich bald verwandeln wird: Er wird nicht mehr als Mensch unter den Menschen sein. Die Begrenzungen, die ein Mensch hat, werden aufgehoben. Andere Menschen werden ihn nicht mehr sehen, sprechen und anfassen können. Er wird nicht mehr nur an einem Ort sein. Aber dafür wird er für unzählige Menschen erreichbar sein. Er wird in ihnen leben und ihnen von seiner Kraft abgeben können und von seinem Trost. Menschen werden an Jesus glauben und ihn anbeten. Das wird ihr Leben verändern. Sie werden ihm auf neue Weise nahe sein. Nicht mehr als Einzelne, die je für sich ihrem Heiland begegnen. Sondern als eine große Gemeinschaft von vielen Glaubenden.

Und als Zweites: Die Glaubenden werden wie die Körner sein an dem einen Halm. Sie werden so handeln, wie Jesus gehandelt hat. Sie werden ihm dienen, indem sie einander helfen. Indem sie die Kranken pflegen, die Gefangenen besuchen, den Hungernden zu Essen geben. Auch dadurch wird Jesus lebendig erfahrbar bleiben. Immer weiter. Auch dann, wenn er gestorben ist.

In der Passionszeit ist Zeit für leise, für nachdenkliche Töne. Wir sehen auf Jesu Weg zum Kreuz. Wir versuchen, nicht nur immer um uns selbst zu kreisen. Damit sich unsere Gedanken um anderes drehen als nur um unser eigenes Auskommen, um unsere Gesundheit, um unser Glück und unsere Not. Wir überdenken unser eigenes Leben und unsere Lebensgewohnheiten. Wir sehen auf das Wesentliche. Mit dem Bild vom Weizenkorn im Ohr können wir fragen: Was macht mein Leben aus? Worauf soll es hinauslaufen?

Leben und Tod. Beides klingt im Evangelium an. Beides hängt zusammen, untrennbar. Geheimnisvoll, wenn das vergehende Weizenkorn Frucht bringt. Aber genau das ist die Verheißung: Das Leben setzt sich durch.

Regenbogen Segen

Regenbogen Segen

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde. (1. Mose 9,13)

Ich will einen neuen Bund mit der Erde schließen, ich will die Erde beschützen und zwar nicht nur die Menschen, so heißt es in dem Bibeltext, sondern dieser neue Bund betrifft alle Geschöpfe Gottes aus der Erde. Und dieser Bund soll ewig halten. Ein wertvolles und großes Versprechen, was Gott uns da macht, so groß und besonders, wie eben auch der Regenbogen, der sich über den Himmel spannt. Daran sollen wir uns immer wieder erinnern.

Über ein Jahr leben wir jetzt schon in der Corona-Zeit und in dieser Zeit hat der Regenbogen nochmal eine sehr viel stärkere Bedeutung gewonnen. Als ein Hoffnungszeichen hat er sich ausgebreitet, nicht nur über Weidenbach, sondern über ganz Deutschland und vielleicht auch darüber hinaus. Vielleicht habt ihr auch einen Regenbogen in euer Fenster gehängt, auf Papier gemalt oder direkt auf das Fenster oder mit Straßenkreiden auf den Weg vor unseren Häusern. Der Regenbogen ist das Zeichen von Gott, dass er uns nicht vergisst, dass er für uns da ist und uns auch durch die schwere Zeit begleitet, so lange es dauert. Dieses Zeichen immer wieder zu sehen, zusammen mit dem Zuspruch „alles wird gut“, das soll uns trösten, stärken und weiter durchhalten lassen.

Verbunden sein

Verbunden sein

Wir sind EINE Gemeinde

Oster-Pflanz- und Schenkaktion der Kirchengemeinde Weidenbach


Aufgabe:

Pflanze während der Passionszeit einen Blumensamen deiner Wahl in ein Töpfchen und kümmere dich gut darum.
Überlege, wem aus unserer Gemeinde du mit deiner Pflanze eine Freude machen möchtest.
Verschenke deine Pflanze am Ostersonntag!

Blumensamen, Töpfe und Erde stehen ab 08. März im Carport (Pfarrgarten) zur Abholung bereit.

Macht mit und verschenkt ein bisschen Freude und Hoffnung!